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Webmaster: Heidi Traub
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webmaster[at]staerkensichtbarmachen.de
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Mobbing kann jeden treffen
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Erich Schriever, Vorstandsmitglied des bka, Mitentwickler des KNK und Mitwirkender in Coolen-Monkeys Initative, NRW knüpfte an dieser Stimmung an und erklärte die Entstehungsgeschichte und Wirk-ungsweise dieser spezifischen medienpädagogischen Arbeit: Durch die langjährige Arbeit an Schulen mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention und Anti-Rassis-mus wissen er und seine Mitstreiter aus Erfahrung: Mobbing kann jeden treffen!
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Es existiert immer noch eine Kultur des Wegsehens oder des Bagatellisierens. Eine der bekanntesten Floskeln in diesem Zusammenhang ist „Das hat’s immer schon gegeben“. Jedoch wird in den Schulen inzwischen mit harten Bandagen gekämpft. Konsequenzen, wie heftige physische und psychische Verletzungen werden von den Tätern und Mitwissenden in Kauf genommen. Alle wissen es, alle sind hilflos. Da stellt sich die Frage: Was kann man tun?
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Wir müssen das Schweigen brechen!
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Aber wie? Mit erhobenem Zeigefinger kann man dieses Problem nicht lösen. Eine Option ist ein solches Filmprojekt, das es möglich macht, sich mit Spaß und Ernsthaftigkeit einer solchen schwierigen und komplexen Thematik zu nähern und so methodisch einen Mobbingprozess zu entschleiern.
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Die Jugendlichen entwickelten eine fiktive Mobbinggeschichte mit offenem Ende, anhand derer Hintergründe, Täter-Opfer-Perspektiven, Eskalationsdynamiken und Deeskalationsideen beleuchtet und entwickelt wurden. Die Inszenierung einer erfundenen Geschichte schaffte eine gewisse Distanz zur eigenen Situation und Erlebnissen, ermöglichte jedoch in einem geschützten Rahmen Parallelen zu eigenen Erfahrungen zu ziehen.
Der Film als Produkt der Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing wertete die geleistete Arbeit der Schülerinnen und Schüler zusätzlich auf und bietet so eine Grundlage für zukünftige Projekte zur Mobbing-Prävention.
Durch die unterschiedlichsten Aufgaben, die sich im Rahmen einer Filmproduktion ergeben wie Ideensammlung, Entwicklung von Handlungssträngen und Spielszenen, Strukturierung von Szenen und Drehorten, Schauspieltraining, Proben und die eigentlichen Filmaufnahmen konnten die Jugendlichen sich entsprechend ihrer Fähigkeiten, Stärken und Neigungen einbringen und zeigten so ihre unterschiedlichen Kompetenzen.
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Stärken Sichtbar machen!
Ganz nach dem Motto „Stärken sichtbar machen!“ erfolgte die Zertifikatsverleihung. Thomas Blenke und Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Georg Wacker überreichte die erworbenen Zertifikate nachdem die individuellen Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen der Jugendlichen öffentlich verlesen wurden.
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Neben einer Ausgabe des Films und der bei der Produktion entstandenen Foto-CD überreichte MdL Thomas Blenke unscheinbare Zaubertassen, deren Geheimnis zum Ende der Veranstaltung gelüftet wurde: Beim Befüllen der dunklen Tassen mit einer heißen Flüssigkeit verschwindet die schwarze Farbe und es erscheint der Schriftzug: Du bist kompetent!
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Das Ergebnis: vor Stolz strahlende Gesichter
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Auch die beteiligten KNK-Beraterinnen bekamen ein Zertifikat. Für sie war die aktive Beteiligung im Projekt, wie das Erstellen eines Anforderungsprofils, das Beobachten von Bildungsprozessen, das Führen dialogischer Prozesse und die Erstellung individueller Kompetenzprofile Bestandteil einer Fortbildung, die sie nun erfolgreich abgeschlossen haben.
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Die Veranstaltung schloss mit einer Danksagung an alle Beteiligten und Unterstützer in der die beteiligten KNK Beraterinnen Heidi Traub und Karen Nitschke sowie die Klassenlehrerin Britta Seifert für ihr Engagement geehrt wurden.
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Nähere Informationen zum Kompetenznachweis Kultur, der seit 2004 als Zertifikat an Jugendliche aufgrund der erfolgreichen Beteiligung an kulturellen Projekten und einem spezifischen Reflexionsprozess vergeben wird, finden Sie unter: www.kompetenznachweiskultur.de
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Schwarzwälder Bote Freitag, den 26. Juni 2009
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Eine interessante und spannende Projektwoche liegt hinter der Klasse 7 der Waldschule Neuweiler. Unter dem Motto »… war doch nur Spaß!?« setzten sich die Schüler eine Woche lang mit dem Thema »Mobbing« auseinander.
Der Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend war bei dem Projekt unter Schirmherrschaft des CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Blenke mit vier Mitarbeitern präsent, um mit den Schülern das Thema und ihre eigenen Erfahrungen im Schulalltag zu erörtern. Aus ihren Berichten entwickelten Karsten Kleffmann und Birgit Klein ein Drehbuch für einen Kurzfilm. Die beiden geschulten Filmemacher stammen aus Nordrhein Westfalen und sind seit einigen Jahren in ihrem Bundesland mit dieser Thematik beschäftigt. So entstanden Rollen als Opfer, Täter oder Zuschauer. Parallel dazu führten Heidi Traub und Karen Nitschke Gespräche mit den Schülern, um auch deren Stärken herauszuarbeiten und festzuhalten.
An vier Tagen wurden anschließend die Filmszenen gedreht, wobei die Jugendlichen ihre Rollen als Schüler, Einzelgänger, Lehrerin oder sogar als Schulpsychiater in Szene setzten.
Effringer Feuerwehr sorgt für mehr Action
Als sich die Schüler während der Dreharbeiten noch mehr Action im Film wünschten, wurde das Drehbuch kurzerhand erweitert. Da man unter Zeitdruck war, wurden persönliche Kontakte genutzt und spontan Polizeihauptkommissar Schulz vom Polizeiposten Wildberg, sowie die Feuerwehr aus Wildberg-Effringen mit einbezogen.
»Unser Ziel ist es, an den Schulen die Sensibilität für die zwischenmenschlichen Abläufe zu erhöhen«, erklärt Heidi Traub.
Die Schüler aus Neuweiler haben noch zwei weitere Nachgespräche vor sich, bevor sie als erste Schüler Baden-Württembergs am 28. Juli im Landtag ihre Zertifikate mit dem »Kompetenznachweis Kultur« erhalten werden. Dort wird dann auch ihr Kurzfilm zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
»Wir sind noch lange nicht am Ende«, erklärt Mitorganisatorin Traub. Ziel sei es, Nachahmer zu finden. Der Film und das Arbeitsmaterial sollen auch anderen Schulen als Anregung zur Verfügung gestellt werden.
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Fotos: Traub
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Thomas Blenke unterstützt Schüler, die Verantwortung zeigen
Abgeordneter besuchte als Schirmherr des Projekts »Kompetenznachweis Kultur« die siebte Klasse der Waldschule Neuweiler
Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Kritikfähigkeit sind Kompetenzen, die im Alltagsleben gefragt sind. Wer seine eigenen Kompetenzen kennt, kann auch mit dem Thema Mobbing an Schulen besser umgehen. Für Thomas Blenke war es darum überhaupt keine Frage, sich als Schirmherr für eine ganz besondere Aktion an der Waldschule Neuweiler zur Verfügung zu stellen. In mehreren Unterrichtseinheiten drehen die 14 Schülerinnen und Schüler unter anderem einen Film unter dem Motto »…war doch nur Spaß!? – Mobbing ohne mich«. Die Teilnehmer erhalten am Ende des Projekts den sogenannten »Kompetenznachweis Kultur«. Die Schülerinnen und Schüler der Waldschule Neuweiler und die Schule selbst, werden die ersten Jugendlichen und die erste Schule in Baden-Württemberg sein, die den »Kompetenznachweis Kultur« bekommen.
Dieser Tage besuchte Blenke die siebte Klasse der Waldschule, um sich über das Projekt zu informieren und mit den Schülern in den Dialog zu treten. Dabei absolvierte er gemeinsam mit den Jungen und Mädchen verschiedene Übungsstationen im Klassenzimmer. Klassenlehrerin Britta Seifert, sowie Heidi Traub und Karen Nitschke vom Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e.V., Berlin, erläuterten dem CDU-Landtagsabgeordneten die Zielsetzung des Projektes. Die Stärken der Jungen und Mädchen sollen herausgearbeitet werden. Am Ende sollen alle Schüler ein Zertifikat in den Händen halten, das anerkannt ist und Bewerbungen beigefügt werden kann. »Ich bin beeindruckt, mit welcher Begeisterung die Schüler ans Werk gehen«, betonte Blenke und zeigte sich mit der Klasse solidarisch, indem er das einheitliche T-Shirt des Projekts überstreifte. Davon waren die Schüler natürlich begeistert und nahmen den Abgeordneten ohne Scheu in ihre Mitte.
Bis zum Abschluss des Projekts Ende Juli, wird Thomas Blenke die Arbeit an der Schule weiter wohlwollend unterstützen, »denn nur Schüler, die sich ihren Stärken bewusst sind, können auch Verantwortung für sich und andere übernehmen«, so der Abgeordnete. Solche Projekte seien ein wichtiger Schritt, um künftig solch schreckliche Geschehnisse wie der Amoklauf von Winnenden zu verhindern. Gerade auch als Mitglied des Sonderausschusses zur Aufklärung des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen sind ihm Projekte wie dieses eine Herzensangelegenheit.
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Text & Foto: Biesinger Quelle: www.thomas-blenke.de
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Schwarzwälder Bote Dienstag, den 09. Juni 2009, ein Bericht von Steffi Stocker
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Mobbing erhält keine Chance
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Neuweiler - In der kommenden Woche stehen für die Schüler Aufnahmen für den Film »… war doch nur Spaß!?« an. Die Klasse 7 der Waldschule bereitete mit einem Team-Projekt jetzt das Vorhaben zum Erhalt des »Kompetenznachweis Kultur« vor.
Dadurch können die Jugendlichen nicht zuletzt sowohl ihre eigenen Stärken, als auch die der Mitstreiter erkennen. »Es geht nicht darum, jemanden auszulachen, weil er etwas nicht kann«, betonte Projektberaterin Karen Nitschke.
Die Schüler durchliefen diverse Stationen, um Aufgaben im Team zu erfüllen und Mobbing keine Chance zu geben. Ihre Erkenntnisse und Ergebnisse, beispielsweise beim Lösen eines Kreuzworträtsels oder Erstellen eines Steckbriefes, hielten sie in einem Tagebuch fest.
»Das persönliche Tagebuch begleitet die Jugendlichen während des gesamten Projekts«, sagte Heidi Traub, Geschäftsführerin des verantwortlichen Bundesverbandes Kulturarbeit in der evangelischen Jugend.
»Die gemeinsame Arbeit liefert wertvolle Anhaltspunkte für unseren Sonderausschuss zum Thema Gewalt unter Jugendlichen«, unterstrich der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, Schirmherr des Projekts, dessen Bedeutung. Er schloss sich deshalb einem Team an und löste ebenfalls die Aufgaben. Neben Bereichen, die für alle Gruppen Pflicht waren, gab es dabei auch Wahlmöglichkeiten, und auch zur Entspannung wurden Angebote gemacht.
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Foto: Steffi Stocker
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Schwarzwälder Bote Mittwoch, den 18. März 2009, ein Bericht von Steffi Stocker
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Neuweiler - Schüler drehen Film über Mobbing und Gewalt
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Gewalt in Wort und Tat ist auf Schulhöfen leider kein Einzelfall. In der Waldschule Neuweiler wird ein Film erstellt, der sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt. Foto: Stocker
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Neuweiler - Die Klasse 7 der Waldschule in Neuweiler startet ein Filmprojekt, das Mobbing, die stille Gewalt und deren Folgen thematisiert. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend machen sie dabei ihre Stärken sichtbar.
Obwohl die Planungen dazu schon geraume Zeit laufen, erhält das Ansinnen vor dem Hintergrund des Amoklaufs an der Realschule in Winnenden zusätzliche Bedeutung. Vor allem die Vorreiterrolle der Waldschule zum Erhalt des »Kompetenznachweis Kultur«, wie das Zertifikat heißt, ist bemerkenswert.
Die Neuweiler Schule ist die erste in Baden-Württemberg, die sich kreativ der Problematik stellt. »Es soll ein Film mit offenem Ende entstehen, der Schülern wie Lehrern als Arbeitshilfe der elementaren Prävention dient«, fasst Heidi Traub das Ziel zusammen. Die Geschäftsführerin des Bundesverbandes stellte den Jugendlichen das Projekt vor.
Dabei werden zunächst Ideen der Schüler gesammelt, bevor gemeinsam ein Drehbuch entsteht. Im Sommer wird dann der Film gedreht. Unzählige Fähigkeiten kann jeder Schüler entdecken, wenn es gilt zu schreiben, Rollenarbeit zu bewerkstelligen oder Kritik auszuhalten. »Ihr erhaltet Gelegenheit, Freiräume zu entdecken, diese kreativ zu gestalten und Verantwortung für euch selbst und andere zu übernehmen«, erklärte Traub.
Die dabei an den Tag gelegten Stärken werden im Zertifikat hervor gehoben. »Mit Experten von außen hat das Projekt eine zusätzliche Nachhaltigkeit«, zeigte sich Schulleiter Wolfgang Rapp überzeugt von der Förderung der Selbstsicherheit. Der CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Blenke übernimmt die Schirmherrschaft des Projekts.
»Vor dem aktuellen Hintergrund sind Schlüsselqualifikationen alleine nicht genug. Die Schüler müssen auch lernen, sich ohne Nachteile zu äußern und über Gefühle sprechen«, sagte der Politiker.
Auch für Bürgermeister Martin Buchwald ist es selbstverständlich, die Schule bei dem Projekt zu unterstützen. Er zollte den Lehrern Anerkennung für ihren pädagogischen Mut, etwas Neues auszuprobieren.
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Letzte Aktualisierung: 01. Oktober 2009
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